Aufnahmen für Mixing vorbereiten

Format

Dieser Punkt betrifft die Bittiefe und Samplingrate deines Projektes bei der Aufnahme. Sind deine Spuren bereits in einem bestimmten Format aufgenommen, konvertiere die Spuren bitte nicht! Ich lege dafür ein entsprechendes Projekt an und arbeite im richtigen Format.

Für deine künftigen Projekte empfehle ich persönlich 24-Bit, da dort ein höherer Dynamikumfang zur Verfügung steht und präziseres Arbeiten ermöglicht. Was die Samplingrate betrifft sind 44.1 kHz ausreichend.

Beschriftung der Spuren

Eine korrekte Beschriftung deiner Spuren ist notwendig, damit ich mich in deinem Song zurechtfinde. Sende bitte keine Spuren mit den Namen „Track1.wav“, „Track2.wav“, usw., sondern benenne die Spuren entsprechend, wie z.B. "Kick", "Snare", "Piano", "Lead Vocals Part", "Doubles Part", "Lead Vocals Hook", etc.

Konsolidieren

Unter dem Konsolidieren versteht man das Festlegen derselben Start- und Endpunkte aller Spuren. Dadurch bekommen alle deine exportierten Spuren dieselbe Länge und können in jede DAW importiert werden, ohne das diese Timing-Fehler entstehen. Diese Funktion gibt es in jeder DAW, es gibt zahlreiche Anleitungen für den Export von konsolidierten Spuren aus deiner DAW auf YouTube. Solltest du Schwierigkeiten damit haben, melde dich gerne bei mir.

Export der Spuren

Exportiere deine Spuren möglichst trocken. Das heißt ohne Effekte wie Hall, Echo, usw. Vermeide weitestgehend die Klangregelung, wie Kompression und EQ. Falls es Bearbeitungen und Effekte gibt, die du exakt so behalten möchtest, kannst du diese natürlich auf den Spuren lassen. Falls diese Effekte Hall, Echo, Chorus oder ähnliche kreative Effekte sind, melde dich bitte zuerst bei mir, damit wir die Details dazu besprechen können.

Das wichtigste beim Export: Keine der Spuren darf übersteuern! Sollte das der Fall sein, regle die Lautstärke der Kanäle bitte soweit herunter, bis keiner davon übersteuert.

Dateien vorbereiten

Es sind einige Angaben für die richtige Vorbereitung des Mixings wichtig.

Hierfür ist es ratsam einen Ordner mit folgenden Inhalten zu erstellen:

  1. die konsolidierten Spuren (im eigenen Unterordner „Spuren“)
  2. Rough Mix*, sofern es einen gibt
  3. Informationen zum Format (Bit / kHz) der Spuren, dem Tempo und ggf. der Tonart (gerne auch per E-Mail)

*Der Rough Mix ist ein in der Regel von dir selbst erstellter grober Mix, der deine ungefähren Vorstellungen vom Mix repräsentiert. Hier kannst Du alle Effekte und Klangregelungen einsetzen. Es geht beim Rough Mix nämlich darum, mir zu zeigen, in welche Richtung du gehen möchtest.

Zudem kannst du mir gerne ein paar Referenzen nennen. Das sind Songs die dir gefallen und die deiner Vorstellung vom finalen Sound deines Songs am nächsten kommen. Während dem Mixing kann ich die Referenzen immer wieder mit dem Mix vergleichen. So kann ich sicherstellen, dass wir in die richtige Richtung gehen. Ein bis zwei Songs als Referenz sind dabei schon genug.

Dateien senden

Erstelle eine ZIP-Datei aus dem erstellten Ordner und sende mir diese über Dienste wie z.B. wetransfer.com, Google Drive oder Dropbox.